Warum du deine Chakren stärken solltest

ChakrenEine Zeit lang konnte ich gar nichts mit Chakren anfangen. Mir war das Thema irgendwie zu spirituell und deshalb habe ich mich nie intensiver damit beschäftigt.

Geht es dir genauso?

Bist du auch eher der Typ, dem es schnell zu esoterisch wird?

Nachdem ich mich schließlich doch stärker mit diesem Thema beschäftigt habe, muss ich mich selbst an der Nase nehmen. Die Vorurteile waren absolut unbegründet …

Es ist zwar immer noch so, dass mir manches zu sehr in die esoterische Richtung geht, dennoch weiß ich mittlerweile, dass gut entwickelte Chakren das Wohlbefinden deutlich steigern können und das ist für mich im Endeffekt das Wesentliche.

In diesem Artikel habe ich die wichtigsten Infos zu den Chakren zusammengefasst. Nachdem du ihn gelesen hast, kannst du immer noch entscheiden, ob du dich näher damit befassen möchtest oder nicht.

Weiter unten kannst du selbst testen, wie gut deine Chakren entwickelt sind und ich zeige dir Methoden, mit denen du blockierte Chakren stärken kannst. Viel Spaß beim Lesen und Üben!

 

Was sind Chakren?

Der Begriff Chakra bedeutet übersetzt Wirbel oder Rad. Du kannst dir diese Wirbel wie Energie- oder Kraftzentren im Körper vorstellen. Sie beeinflussen deine Organe, Gefühle und Gedanken, sowie deine Psyche. Die Chakren können entweder ausgeglichen sein, was der Idealzustand ist, oder blockiert und unausgewogen.

 

Wie viele Chakren gibt es?

Es gibt 7 Hauptchakren, die jeweils einen anderen Teil des Körpers und der Psyche ansprechen. Die 7 Chakren sind entlang der Wirbelsäule positioniert, jedem Chakra ist eine Farbe und ein Element zugeordnet.

 

Chakren Überischt

 

Was bewirken Chakren?

Sind alle 7 Chakren perfekt ausgewogen, ist man praktisch „erleuchtet“. Diesen Zustand erreichen jedoch nur sehr wenige. Beim Großteil der Menschen ist ein Chakra besonders stark ausgeprägt. Dieses dominante Chakra bestimmt dann die Grundpersönlichkeit dieser Person.

Manche Chakren beeinflussen sich gegenseitig, so kann zum Beispiel ein schwach ausgeprägtes Chakra durch ein starkes ausgeglichen werden. Wenn ein Chakra blockiert oder unausgeglichen ist, kann sich das direkt auf den Körper und die Psyche auswirken. Ein gestörtes Nabelchakra kann beispielsweise häufige Bauchbeschwerden oder Gefühle, wie Aggressionen und Eifersucht auslösen.

 

Was blockiert Chakren?

Es ist völlig normal, dass nicht alle Chakren gleich stark ausgeprägt sind. Blockaden entstehen dann, wenn ein Chakra nicht genügend versorgt wird. Dies kannst du ändern, indem du dein Bewusstsein gezielt auf den jeweiligen Bereich lenkst und diesen somit stärkst.

Auch negative Gedanken und Gefühle, wie Angst, Eifersucht, Wut oder Schuldzuweisungen können Blockaden verursachen. Wie du diese wieder auflösen kannst, erfährst du weiter unten.

 

Die 7 Hauptchakren im Detail (von unten nach oben)

Das Wurzelchakra

Position und Farbe:
Das Wurzelchakra befindet sich in der Höhe des Steißbeins, es hat die Farbe rot.

Charakterisierung:
Wie der Name schon vermuten lässt, verbindet das Wurzelchakra den Menschen mit der Erde. Die Kernthemen sind Instinkt, Sicherheit, Stabilität und Urvertrauen.

Blockaden:
Ein gestörtes Wurzelchakra kann Kreuzschmerzen, Existenzängste, Anspannungen und Unsicherheit auslösen.

 

Das Sakralchakra

Position und Farbe:
Das Sakralchakra oder auch Sexualchakra befindet sich etwa drei Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels, die Farbe ist orange.

Charakterisierung:
Dieses Chakra steht für Lebenslust, Loslassen, Sexualität und schöpferische Kräfte. Das Kernelement ist Wasser.

Blockaden:
Eine Störung kann sich in Form von Isolation, Vereinsamung, Kraftlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Hüftbeschwerden oder Unterleibsschmerzen äußern.

 

Das Nabelchakra

Position und Farbe:
Das Nabel- oder Solarplexuschakra befindet sich ca. drei Fingerbreit über dem Bauchnabel. Es hat die Farbe gelb.

Charakterisierung:
Diesem Chakra ist das Element Feuer zugeordnet. Typische Eigenschaften sind Macht, Willenskraft, Durchsetzungsvermögen, sowie ein hohes Selbstbewusstsein.

Blockaden:
Verbreitete Symptome bei Blockaden sind Essstörungen, Schlafstörungen, Wutanfälle, Verdauungsbeschwerden oder mangelnde Lebenslust.

 

Das Herzchakra

Position und Farbe:
Das Herzchakra befindet sich in der Brustmitte auf Höhe des Herzens. Die typische Farbe ist grün.

Charakterisierung:
Die Kernthemen sind Liebe, Mitgefühl, Zuneigung, Heilung, Verständnis und Toleranz. Luft ist das zugehörige Element.

Blockaden:
Die üblichen Auswirkungen von Blockaden sind Gefühlskälte, Herz-Kreislauferkrankungen, Kontaktschwierigkeiten, Einsamkeit oder Atembeschwerden.

 

Das Halschakra

Position und Farbe:
Das Halschakra befindet sich auf der Höhe des Kehlkopfes, es hat die Farbe blau.

Charakterisierung:
Typische Eigenschaften sind Kommunikation, Kreativität, Inspiration, Unabhängigkeit und Musikalität. Dem Halschakra ist das Element Äther (Element der indischen Philosophie) zugeteilt.

Blockaden:
Ist dieses Chakra blockiert, kann sich dies in Form von Ausdrucksschwierigkeiten, Nackenschmerzen, Schüchternheit, Zahnschmerzen oder einer Antriebsschwäche äußern.

 

Das Stirnchakra

Position und Farbe:
Das Stirnchakra befindet sich in der Stirnmitte, die Farbe ist indigo (tiefblau).

Charakterisierung:
Dieses Chakra steht für Intuition, Selbsterkenntnis, Weisheit und abstraktes Vorstellungsvermögen. Das zugehörige Element ist der „Geist“, dieses entspricht jedoch keinem traditionellen Element.

Blockaden:
Eine Unterentwicklung oder Blockade kann sich durch Kopfschmerzen oder Störungen der Sinnesorgane bemerkbar machen. Ebenso können Ängste, Konzentrationsschwierigkeiten und Lernschwächen entstehen.

 

Das Kronenchakra

Position und Farbe:
Das letzte Chakra befindet über dem Scheitelpunkt des Kopfes, die zugehörige Farbe ist violett.

Charakterisierung:
Die Kernthemen bei diesem Chakra sind Spiritualität, Selbstverwirklichung und Religiosität. Das entsprechende Element ist das „Universum“, welches ebenfalls nicht zu den traditionellen Elementen gehört.

Blockaden:
Diese können sich in Form von Depressionen, Unzufriedenheit, Erschöpfung oder Schlafstörungen zeigen.

 

Der Chakren-Test

Bist du nun neugierig geworden, wie stark deine Chakren ausgeprägt sind und wo du vielleicht noch nachhelfen solltest?

Dann mach den Chakren-Test und finde es raus:

Teste deine Chakren

So kannst du deine Chakren reinigen und aktivieren

Nachdem du nun weißt, welche Chakren du stärken solltest, möchte ich dir die drei gängigsten Methoden dazu vorstellen.

 

Chakren-Meditation

Die folgende Grundmeditation kannst du für alle 7 Chakren anwenden. Achte darauf, dass du während der Meditation nicht gestört wirst.

  • Nimm eine angenehme Sitzposition ein und schließe deine Augen.
  • Spüre den Boden unter deinem Körper und fühle in dich hinein.
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf das Chakra, das du stärken möchtest, und atme gezielt in diesen Bereich. Sei ganz achtsam dafür, was du spürst. Wie fühlt sich diese Stelle an? Spürst du eine Anspannung? Kannst du sie loslassen?
  • Was genau fühlst du? Tauchen Bilder, Gedanken oder Gefühle auf? Beobachte einfach nur, was gerade da ist.
  • Atme nun wieder gezielt in den Bereich des jeweiligen Chakras und visualisiere, wie die zugehörige Farbe durch deinen Körper strömt und dich und das Chakra mit frischer Energie auflädt. Mach diese Übung ca. 5 Minuten lang.
  • Spüre noch einmal den Boden unter deinem Körper, nimm ein paar tiefe, lange Atemzüge und öffne schließlich deine Augen.

 

Naturheilkunde

Die Naturheilkunde bietet mehrere Möglichkeiten, um die Chakren zu harmonisieren. Durch verschiedene Therapien werden die Chakren gereinigt und Blockaden aufgelöst. Zudem steigern diese Praktiken das körperliche und seelische Wohlbefinden und sorgen für Entspannung.

 

Die Aromatherapie

In dieser Therapieform werden die Düfte von ätherischen Ölen genutzt, um die Chakren über den Geruchssinn und das Unterbewusstsein zu stärken. Für jedes Chakra kommen andere Öle zum Einsatz.

Die Öle können in Verbindung mit einem Becher Sahne als Badezusatz verwendet werden, ebenso kannst du sie in Form einer Duftmassage direkt auf der Höhe des jeweiligen Chakras in die Haut einmassieren. Auch die Anwendung über Duftlampen ist möglich.

 

Folgende Öle kannst du für die Chakren verwenden:

Wurzelchakra: Nelke, Rosmarin, Zypresse

Sakralchakra: Bitterorange, Pfeffer, Vanille

Nabelchakra: Lavendel, Zitrone, Anis

Herzchakra: Estragon, Rose, Jasmin

Halschakra: Pfefferminze, Eukalyptus, Kamille

Stirnchakra: Lemongrass, Veilchen, Basilikum

Kronenchakra: Weihrauch, Rosenholz, Neroliöl

 

Die Edelstein-Therapie

Die Steine können entweder an einer Kette auf der Haut getragen oder direkt auf das jeweilige Chakra gelegt werden. Lass die Steine einfach ein paar Minuten auf der Haut wirken. Für jedes Chakra sind andere Edelsteine geeignet, die je nach Person unterschiedlich wirken können.

 

Folgende Edelsteine kannst du einsetzen:

Wurzelchakra: Rubin, Hämatit, Granat

Sakralchakra: Goldtopas, Koralle, Feueropal

Nabelchakra: Bernstein, Tigerauge, Citrin

Herzchakra: Smaragd, Jade, Rosenquarz

Halschakra: Aquamarin, Topas, Opal

Stirnchakra: Blauer Saphir, Opal, Amethyst

Kronenchakra: Bergkristall, Amethyst, Diamant

 

Heilpflanzen

Heilkräuter enthalten viele nützliche Inhaltsstoffe, die schmerzlindernd, entzündungshemmend oder entgiftend sind. Auch bei psychischen Beschwerden werden diese Stoffe eingesetzt, sie wirken Angst lösend, beruhigend oder antidepressiv. Aufgrund dieser ganzheitlichen Wirkungsweise sind Heilpflanzen sehr gut für die Chakren-Therapie geeignet.

Meist werden die Kräuter in Form von Tees eingenommen, bei manchen Stoffen kann es effizienter sein, wenn sie in Milch oder Wein angesetzt werden.

 

Folgende Heilpflanzen werden empfohlen:

Wurzelchakra: Baldrian, Lindenblüte, Holunder

Sakralchakra: Brennnessel, Schafgarbe, Petersilie

Nabelchakra: Kamille, Wacholder, Fenchel

Herzchakra: Thymian, Melisse, Weißdorn

Halschakra: Pfefferminze, Huflattich, Salbei

Stirnchakra: Johanniskraut, Fichte, Augentrost

Kronenchakra: Hier sind andere Therapieformen, wie die Meditation oder Aromatherapie, besser geeignet.

 

Yoga

Auch durch spezielle Yoga-Übungen kannst du deine Chakren aktivieren. Übe am besten morgens oder abends und nie mit vollem Magen. Die Yoga Einheiten lassen sich sehr gut mit der oben beschriebenen Chakren-Meditation kombinieren.

Hier geht’s zu den Übungen:

Yoga Übungen

4 Gedanken zu „Warum du deine Chakren stärken solltest

  1. Barbara J. Schoenfeld

    Klasse Übersicht über die Chakren, lieber Markus,

    ich finde es auch sehr wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn wenn die Chakren blockiert sind, läuft alles im Leben nicht richtig rund. Und wenn man sich seine Probleme anschaut, findet man auch in den entsprechenden Chakren die Lösung.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    Antworten
    1. Markus_Doern Beitragsautor

      Hallo Barbara,
      ja die Chakra Therapie ist vor allem auch sehr vielfältig, es gibt verschiedene Mittel und Wege, wo für jeden das passende dabei sein sollte.

      Liebe Grüße,
      Markus

      Antworten
  2. Stephan

    Hallo Markus,

    ich interessiere mich auch für das Thema und deshalb bin ich auf dich gestoßen und finde dein Beitrag richtig gut. Besonders nutze ich deine angesprochene Aromatherapie und bin natürlich begeistert. Frag jetzt nicht ob ich erleuchtet bin, so weit bin ich noch nicht 😉

    LG

    Antworten
    1. Markus_Doern Beitragsautor

      Hallo Stephan,
      freut mich, dass dir mein Artikel gefällt, die Aromatherapie gehört auch zu meinen Favoriten.

      Liebe Grüße

      Antworten

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