25 Antistress-Tipps und Meditationen am Arbeitsplatz

Meditationen am ArbeitsplatzWie oft fühlst du dich im Arbeitsalltag gestresst? Egal was du beruflich machst, einige der folgenden Situationen kommen dir sicher auch bekannt vor:

♦ Das Handy klingelt ständig …
♦ Du bekommst laufend E-Mails, die natürlich alle „megadringend“ sind …
♦ Die Kollegen wollen dauernd etwas von dir …
♦ Der Chef hat mal wieder schlechte Laune …
♦ Du musst an Sitzungen teilnehmen, die reine Zeitverschwendung sind …

Meditationen am Arbeitsplatz setzen genau dort an, wo du dem höchsten Stress ausgesetzt bist, nämlich direkt an deiner Arbeitsstelle. Keine Angst, du musst jetzt nicht anfangen stundenlang im Büro zu meditieren. Such dir stattdessen ein paar der folgenden Übungen aus und wende sie zwischendurch immer wieder an.

Ich stelle dir nun 25 Tipps zur Entspannung am Arbeitsplatz vor. Du kannst sie ganz einfach in deinen Arbeitsalltag integrieren, ohne dass andere etwas davon mitbekommen. Du wirst schnell von den Tipps zur Stressreduktion profitieren und lernst ruhiger und entspannter zu arbeiten. Los  geht’s!

 

Tipp 1 – Mach alles in einer meditativen Haltung

Sei mit der ganzen Aufmerksamkeit bei der Tätigkeit, die du gerade ausführst. Arbeite bewusst, konzentriert und in Achtsamkeit.

Tipp 2 – Sei kreativ

Versuche deine Aufgaben möglichst kreativ zu lösen. Egal ob es Fenster putzen, schreiben oder programmieren ist. So kommst du aus deinem Trott heraus und eintönige Aufgaben werden wieder reizvoller.

Tipp 3 – Sei KEIN Perfektionist

Mache deine Arbeit so gut du kannst, sei stolz auf dich, aber traue dich auch Fehler zu machen. Es muss nicht alles perfekt sein!

Tipp 4 – Stelle dich Herausforderungen

Oft ist man im Job unterfordert, wenn die Aufgaben tagein tagaus dieselben sind. Versuche dich zu entwickeln und nimm auch mal eine Herausforderung an! So kannst du wachsen und fühlst dich als Sieger, wenn du dich der Aufgabe gestellt hast.

Tipp 5 – Verändere deinen Umgang mit E-Mails

Nimm zuerst einen tiefen, langen Atemzug, bevor du deine nächste E-Mail öffnest oder abschickst. Das reduziert deinen Stresspegel schlagartig.

Tipp 6 – Sei kommunikativ

Unterhalte dich möglichst oft mit deinen Mitarbeitern, und zwar so, dass es für beide befriedigend ist. Sei weder unterwürfig noch herablassend.

Tipp 7 – Sorge für eine angenehme Umgebung

Platziere nette Bilder oder Sprüche in deinem Büro, die dich aufmuntern und an schöne Dinge erinnern. Auch Pflanzen erzeugen eine entspannte Atmosphäre.

Tipp 8 – Sei wissbegierig

Versuche alles über deine Arbeit in Erfahrung zu bringen. Sei neugierig und vertiefe dein Wissen im jeweiligen Gebiet, sodass dein Job nicht so schnell langweilig wird.

Tipp 9 – Checke deine E-Mails nicht permanent

Du musst nicht dauernd auf Abruf bereitstehen und eine E-Mail sofort bearbeiten, wenn sie eintrudelt. Es reicht auch, wenn du die E-Mails 1-2 Mal täglich checkst, ohne jede Minute in deinen Posteingang zu schauen. Bearbeite zuerst die wichtigsten Mails und erst dann die anderen.

Tipp 10 – Lerne achtsam zu telefonieren

Atme einmal tief durch, wenn das Telefon klingelt und nimm dann mit einem Lächeln ab. Sei achtsam für alles, was du hörst und was du sagst.

Tipp 11 – Vermeide Ablenkungen

Fokussiere dich ganz auf deine Arbeit und erkenne, wenn du dich leicht ablenken lässt. Wie oft vergeudest du deine Zeit auf nutzlosen Internetseiten oder auf Facebook? Arbeite lieber effektiver und mach dann früher Feierabend!

Tipp 12 – Sei dankbar

Nimm dir während des Tages immer wieder einen Augenblick Zeit und überlege dir, für was du alles dankbar bist. Das steigert sofort deine Zufriedenheit.

Tipp 13 – Integriere die Geh-Meditation in deinen Alltag

Nutze den Gang zur Kaffeemaschine oder zur Toilette, um eine kurze Geh-Meditation zu praktizieren.

Tipp 14 – Schätze deine Kollegen

Rufe dir jeden Morgen eine gute Eigenschaft eines Arbeitskollegen ins Gedächtnis und mach deinen Mitarbeitern ab und zu Komplimente.

Tipp 15 – Nutze die Pausen

Nutze die Pausen wirklich, um abzuschalten, anstatt über die Arbeit zu reden.

Tipp 16 – Mach kurze Atemübungen

Atemübungen sind die perfekten Meditationen am Arbeitsplatz. Du kannst sie auf der Toilette, im Büro oder in der Besprechung anwenden. Konzentriere dich einfach auf deinen Atem, wie er kommt und geht. Das verschafft dir eine kleine Auszeit und spendet dir neue Energie.

Tipp 17 – Baue Nervosität ab

Vor Meetings oder Vorträgen kannst du durch Atem- oder Achtsamkeitsübungen gezielt Nervosität abbauen.

 Tipp 18 – Überprüfe regelmäßig deine Gedanken und Empfindungen

Nimm dir dreimal am Tag bewusst eine Minute Zeit und überprüfe deine Gedanken und Körperempfindungen. Sind deine Gedanken eher negativ, neutral oder positiv? Was spürst du gerade im Körper? Bist du aufgewühlt, hast du Schmerzen oder bist du verspannt? Beobachte einfach nur, wie es dir gerade geht, ohne zu bewerten.

Tipp 19 – Richte dir Erinnerungsmeldungen ein

Wenn du am Computer arbeitest, kannst du dir eine automatische Meldung als Bildschirmschoner einrichten, die dich daran erinnert, bewusst, achtsam und fokussiert zu arbeiten oder dich für eine Minute nur auf deinen Atem oder deine Gedanken zu konzentrieren.

Tipp 20 – Beobachte dich selbst

Versuche dich in typischen Situationen selbst zu beobachten, um schädliche Angewohnheiten zu erkennen.

Beispiel: Du verfasst Texte am Computer:

Wie hart drückst du die Tasten auf der Tastatur? Wie schnell tippst du? Bist du dabei angespannt? Wie ist deine Sitzhaltung?

Tipp 21 – Erstelle täglich eine To-do-Liste

Erstelle vor dem Feierabend eine To-do-Liste für den nächsten Tag. Schreib alles auf, was du am folgenden Tag erledigen willst. Durch das Aufschreiben bringst du deine Gedanken vom Kopf aufs Papier, du musst nicht mehr darüber nachdenken und kannst besser abschalten.

Tipp 22 – Schalte dein Handy ab 

Lass dein Handy in der Mittagspause im Büro und schalte es aus, sobald du Feierabend hast. 

Tipp 23 – Bewege und strecke dich 

Wenn du einen Bürojob hast, solltest du immer wieder kleine Pausen einlegen. Geh ein paar Schritte und strecke dich. Das spendet dir frische Energie und dein Körper bleibt entspannt.

Tipp 24 – Arbeite pro-aktiv

Neigst du auch dazu Dinge aufzuschieben, die du nicht gerne machst? Geh genau diese Dinge pro-aktiv an. Gib dir maximal 3 Sekunden Zeit und dann mach es! Es wird sich richtig gut anfühlen, wenn du dich der Aufgabe gestellt hast, anstatt sie immer weiter wegzuschieben.

Tipp 25 – Erschaffe dir deine eigenen Rahmenbedingungen

Ist es wirklich nötig 40 Stunden in der Woche zu arbeiten? Frage dich selbst, wie wichtig dir deine Freizeit ist. Finde die richtige Work-Life-Balance. Vielleicht gibt es die Möglichkeit Stunden zu reduzieren oder deine Arbeitszeiten zu ändern. Damit erschaffst du dir mehr Zeit für die Dinge, die dir persönlich gut tun.

8 Gedanken zu „25 Antistress-Tipps und Meditationen am Arbeitsplatz

  1. Gerd

    Hallo Markus,

    super Tipps. Vielen Dank. Werde diese in meinen Alltag einbauen. Vor allem Nummer 23 gefällt mir und trägt zu einem starken Rücken bei.

    Beste Grüße,
    Gerd

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  2. Logan Stepter

    Ich habe hier schon wirklich viele tolle Sachen gelesen. Auf jeden Fall wert mal ein Lesezeichen zu setzten. Ich hoffe es folgen noch viele weitere Beiträge, ich liebe diesen Blog! 🙂

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  3. lichtarbeit

    Eine tolle Sammlung! Einiges davon setze ich bereits um. (-; Sehr wertvoll finde ich auch, die Wichtigkeit von Aufgaben einzuschätzen, (nach Eisenhower), ich mache bei viel Arbeit erstmal NUR das, was dringend ist, alles andere kann dann auch mal ein paar Tage warten und wird erledigt, wenn mehr Ruhe ist.

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  4. Benedikt

    Hi, gute Liste. Ich werde mein Handy in Zukunft öfter abschalten oder beiseite legen. Besonders gestresst werde ich, wenn zu viele verschiedene Themen auf mich einprasseln – dann fühle ich mich schnell überfordert, da ich mich schwer innerlich abgrenzen kann und am liebsten nur eine Sache gleichzeitig tue.
    Danke für die Liste! Liebe Grüße, Benedikt.

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  5. Stefan Vogl

    Hallo Markus,

    eine inspirierende Liste!
    Besonders Tipp 2 und 3 finde ich sehr interessant. Manche Arbeiten führt man so routiniert aus, dass man alle Alternativen ausblendet und sich keine Gedanken über Zeit/Nutzen Verhältnisse macht.

    Ich würde deine Liste noch um einen Punkt ergänzen:
    „Tipp 26: Erledige zuerst das Wichtigste“
    Wenn ich diesen Punkt befolge, dann habe ich auch an den stressigsten Tagen nicht das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.
    Da muss man aber manchmal knallhart sein. Keine Mails und keine Telefonate bis das Wichtigste erledigt ist.

    Viele Grüße
    Stefan

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    1. Markus_Doern Beitragsautor

      Hallo Stefan,
      danke für die Ergänzung. Prioritäten zu setzen ist ein wichtiger Punkt, so konzentriert man sich auf das wesentliche und vergeudet keine wertvolle Zeit mit „Kleinkram“.
      Liebe Grüße

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