Mein Weg zur Meditation – Auf der Suche nach Gelassenheit

Mein Weg zur MeditationDie Gründe, warum Menschen mit dem Meditieren beginnen, können sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen suchen nach Entspannung oder Gelassenheit, andere wollen mehr zu sich selbst finden oder haben gesundheitliche Probleme, zum Beispiel chronische Beschwerden. Wieder andere sind vielleicht einfach nur neugierig und wollen etwas Neues ausprobieren.

In diesem Beitrag möchte ich dir erzählen, wie und warum ich mit dem Meditieren begonnen habe und was mich dazu bewegt hat, dabei zu bleiben.

 

Auf der Suche nach Ausgeglichenheit und Gelassenheit

Bei mir kam eine Mischung aus allen oben genannten Gründen zusammen. Ich habe mir oft einen ziemlichen Stress gemacht, indem ich 1000 Dinge an einem Tag erledigen wollte. Ich bin von einer Sache zur nächsten gesprungen, ohne die Dinge bewusst zu genießen. Selbst an freien Tagen geriet ich oft in einen Freizeitstress, weil ich mir zu viel vorgenommen hatte.

Natürlich war ich dadurch irgendwann sehr gestresst und meine Freizeit war nicht mehr so erholsam, wie sie eigentlich sein sollte. Dieser Stress hat sich bei mir vor allem im Bauch bemerkbar gemacht. Ich war innerlich ständig aufgewühlt, nervös, unruhig und irgendwie unzufrieden.

Ich suchte nach Entspannung und Entschleunigung, ich wollte das Hier und Jetzt mehr genießen und wünschte mir insgesamt mehr Ausgeglichenheit.

 

Die 10-Minuten-Meditation

Also habe ich im Internet recherchiert und bin auf die Meditation gestoßen. Ich fand dann eine ganz simple Meditationsanleitung, in der es einfach nur darum ging, 10 Minuten am Tag den Atem zu beobachten. Wenn man abgelenkt wurde, musste man einfach wieder zum Atem zurückkehren.

Diese Meditationsübung habe ich dann täglich gemacht und ich fand sie sehr angenehm. Ich weiß nicht genau, was mich daran fasziniert hat, jedenfalls war es eine große Herausforderung für mich mit den Gedanken wirklich nur beim Atem zu bleiben.

Wenn ich es dann tatsächlich mal geschafft habe, mich längere Zeit nur auf den Atem zu konzentrieren und an nichts anderes mehr zu denken, war das ein fantastisches Gefühl. Ich habe mich ganz unbeschwert und frei gefühlt.

Doch wie das mit den Übungen so ist, wird man mit der Zeit gerne etwas schlampig oder hört wieder ganz auf zu üben. Bei mir war es genauso. Ich bin für längere Zeit nach Australien gereist und da ging das Ganze leider etwas unter. Gegen Ende der Reise habe ich dann erneut angefangen hin und wieder zu meditieren, auch wenn es nicht regelmäßig war.

 

Tipp: Natürlich ist es am besten, wenn du täglich übst, sodass du in eine Routine kommst und die Übungen die volle Wirkung entfalten können, ABER sei nicht zu streng mit dir, denn manchmal können Pausen von Tagen oder sogar Wochen auch sehr förderlich und hilfreich sein!

Vom Lesen …

Nach der Reise habe ich dann angefangen mich intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und viele Bücher zu lesen. Dabei bin ich über kurz oder lang wieder auf die Meditation gestoßen. Ich habe mich ausführlicher damit beschäftigt und lernte die Wirkungen und Vorteile der Meditation kennen, die mein Interesse zusätzlich gesteigert haben. Ich glaube, das war der Punkt, an dem ich bemerkt habe, dass Meditation genau mein Ding ist.

 

… zum Üben

Ich habe durch die Bücher neue Meditationsarten kennengelernt und alle möglichen Übungen ausprobiert. Unter anderem waren das Traumreisen, Autogenes Training, die Progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsübungen, Atemübungen, Übungen für mehr Gelassenheit, Übungen zur Entschleunigung

Bei einem Praktikum in einer sozialen Einrichtung hatte ich zudem die Möglichkeit, suchtkranke Menschen beim Autogenen Training anzuleiten, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Ausbildung zum Meditationsleiter

Mir ist dann klar geworden, dass ich mich in diesem Bereich vertiefen möchte und ich suchte nach Ausbildungsmöglichkeiten, um Praxiserfahrung zu sammeln und mehr über Meditation zu lernen. Ich habe daraufhin nicht lange gefackelt und mich für eine Ausbildung zum Meditationsleiter in Wien angemeldet.

In der Ausbildung hatte ich die Möglichkeit selbst Meditationen anzuleiten und eigene Übungen, wie Fantasiereisen, zu erstellen und auszuprobieren. Durch den Erfahrungsaustausch mit anderen konnte ich mein Wissen deutlich ausbauen und festigen.

 

Einfach Meditieren

Ich habe mir dann eine Homepage aufgebaut, um mein Wissen und meine Erfahrungen zu sammeln und mit dir zu teilen.  

Ich möchte dir zeigen, was Meditation alles bewirken kann und dir die Übungen vorstellen, die mir persönlich am meisten gebracht haben.

 

Eines darfst du nicht vergessen: Meditation ist kein Wundermittel, wenn du starke körperliche Beschwerden oder psychische Probleme hast, musst du dich entsprechend von einem Facharzt behandeln lassen.

ABER Meditation kann UNTERSTÜTZEND sehr wohl äußerst viel bewirken und zu deutlich mehr Lebensqualität beitragen!

 

Was hat mir das Meditieren konkret gebracht?

  • Ich bin weniger aufgewühlt und gestresst
  • Ich kann den gegenwärtigen Moment mehr genießen
  • Ich habe eine Haltung der Dankbarkeit entwickelt
  • Ich bin gelassener und lockerer geworden
  • Ich kann durch Atemübungen gezielt Nervosität abbauen
  • Ich habe ein besseres Körperbewusstsein entwickelt
  • Ich kann besser einschlafen

 

Jetzt bist du an der Reihe

Überlegst du noch, ob Meditation auch etwas für dich sein könnte? Dann lies am besten auch die anderen Artikel auf meiner Homepage durch oder schau auf meiner Übungsseite vorbei. Dort findest du viele Infos und Meditationen für Anfänger.

Wenn du schon Erfahrungen gesammelt hast, kannst du mir gerne einen Kommentar hinterlassen und beschreiben, was dich zur Meditation geführt hat. Ich freue mich darauf!

 

„Alles, was der Verstand kann, kann nicht Meditation sein. Meditation ist jenseits vom Verstand. Dort ist der Verstand völlig hilflos; der Verstand kann nicht in Meditation eindringen. Wo der Verstand aufhört, fängt Meditation an.“ (Osho)

2 Gedanken zu „Mein Weg zur Meditation – Auf der Suche nach Gelassenheit

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